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High School International I Schulbesuch im Ausland I Veranstalter I Organisationen I Voraussetzungen I Sprachkenntnisse I Kosten I Anerkennung Austauschjahr I Möglichkeiten der Finanzierung I Stipendien I Auslands-BAföG I Programme

Termine für Infoveranstaltungen und Messen: November 2008 bis Juni 2009 von TravelWorks - deutschlandweit: Schüleraustausch, Work and Travel, Freiwilligenarbeit, Praktikum USA. Zu den Terminen steht dir TravelWorks zur persönlichen Beratung zur Verfügung. Weitere Infotage und Messeauftritte sind ständig in Vorbereitung

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Überprüfe zuerst dich selbst! Vor der Organisation eines langen Auslandsaufenthaltes als Austauschschüler solltest du dich selbst eingehend fragen, ob der Verzicht auf Eltern, tägliche Routine, Freunde und eventuell Luxus ein tragbares Opfer für das Abenteuer Schüleraustausch ist. Es gilt, sich in eine fremde Familie zu integrieren, neue Freundeskreise aufzubauen und sich auf andere Lebensgewohnheiten einzustellen - und das ist nicht jedermanns Sache. Frage dich einmal selbst, warum du eigentlich ins Ausland willst? Auf was bist du bereit, zu verzichten? Auf was möchtest du auf keinen Fall verzichten? Um diese Fragen für dich zu beantworten, solltest du dich von unseren Partner-Veranstaltern beraten lassen, mit Ehemaligen sprechen und dich so genau wie möglich über die Zielländer informieren.

Voraussetzungen für einen Schulbesuch im Ausland


Wann und wie lange solltest du ins Ausland gehen? Die meisten Auslandsaufenthalte an einer High School finden nach Abschluss der 9., 10. oder 11. Jahrgangsstufe statt. Sofern du nicht durch Organisationen oder Stipendien an ein Mindest- oder Höchstalter gebunden ist, solltest du den Zeitpunkt von der persönlichen Reife und Schulsituation abhängig machen. Es bleibt zu klären, ob du wieder in deinen alten Jahrgang zurück darfst, wenn du 3, 6 oder 12 Monate im Ausland warst und/oder ob du zu einem späteren Zeitpunkt nicht die Möglichkeit hast, einen Abschluss im Ausland zu machen. Sinnvollerweise solltest du deinen Auslandsaufenthalt mit Beginn des neuen Schuljahres anfangen, da die Eingliederung dann leichter fällt.

Wie wichtig sind Sprachkenntnisse? Du musst die Sprache nicht beherrschen, denn die willst du ja gerade lernen. Natürlich ist die Eingewöhnungsphase länger und schwieriger, wenn du ohne jegliche Sprachkenntnisse für ein Jahr nach Hokkaido fährst, aber auch hier wird sich eine offene und flexible Person wie du nach einiger Zeit zurechtfinden.

Visum: Übersee-Programme: Du benötigst ein Visum - im Rahmen des Visumsservices des Veranstalters werden alle notwendigen Formulare zur Visumsbeantragung bereitgestellt. Für alle außereuropäischen Länder ist außerdem dein Reisepass Pflicht! Europäische Programme: Du benötigst kein Visum - dein Personalausweis reicht.

Versicherungsschutz: Als High School-Schüler benötigst du für die Dauer deines Aufenthalts im Gastland eine Kranken-, Unfall- und Privathaftpflichtversicherung! Wenn du privat versichert bist bei einer Versicherung, die im Gastland anerkannt ist und dort über eine Vertretung verfügt, kannst du dir ggf. die Kosten für einen zusätzlichen Auslandsversicherungsschutz sparen.
Innerhalb der EU kannst du über die existierende deutsche Krankenversicherung deiner Eltern versichert bleiben - darüber hinaus ist allerdings ebenfalls eine private Unfall- und Haftpflichtversicherung für dich ratsam.

Anerkennung des Austauschjahres: Ob das Austauschjahr als Schuljahr anerkannt wird oder nicht, ist nicht einheitlich geregelt. Manche Schulen verlangen z.B. zur Anerkennung des Austauschjahres, dass im Ausland bestimmte Fächer belegt werden. Andere entscheiden nach der Prüfung des Heimkehrers, ob dieser in die alte Klasse zurückgehen kann. In der Regel berechtigt ein High School Abschluss nicht zum Studium in Deutschland. Wer allerdings ein französisches Abitur macht, dürfte mit der Anerkennung keine Probleme bekommen. Es ist also wichtig, diese Frage jeweils in Bezug auf das Austauschland und die angestrebten Abschlüsse mit der Schulverwaltung oder ZVS (Zentralen Vergabestelle für Studienplätze) zu klären.

Kosten: Ein komplettes Schuljahr kostet ab 8.000€ (ohne Taschengeld) - abhängig vom Gastland und dem - vom Veranstalter - gebotenen Leistungsumfang. Taschengeld: Pro Monat solltest du ein Taschengeld von ca. 120-200€ (je nach Gastland) einkalkulieren. Damit bezahlst du solche Kosten wie Schulbücher, Kleidung, Reisen, Telefongespräche, Mittagessen in der Schulcafeteria, evtl. anfallende Transferkosten zwischen der Gastfamilie und der Schule. Die Bezahlung kann z.B. mit einer Kreditkarte oder Traveller Cheques erfolgen. Erfahrungsgemäß liegen die Kosten am Anfang und Ende des Aufenthaltes über dem genannten Durchschnitt.

Veranstalter für ein High School Year International

Unser Partner-Veranstalter TravelWorks bietet dir für dein High School Year International folgende elf Gastländer weltweit an:
Schüleraustausch USA
Schüleraustausch Kanada
Schüleraustausch Australien
Schüleraustausch Neuseeland
Schüleraustausch England
Schüleraustausch Irland
Schüleraustausch Spanien
Schüleraustausch Frankreich
Schüleraustausch Japan
Schüleraustausch Brasilien
Schüleraustausch Argentinien

Übrigens: TravelWorks vergibt jedes Jahr Teilstipendien!
Mehr Informationen gibt es unter Schüleraustausch.

High School Year in Großbritannien. Du hast eine Leidenschaft für Mode, Fußball oder Musik? Du wirst in einem Land zur Schule gehen, in dem die ersten Trends in Europa gesetzt werden. Nutze die Möglichkeit, dir bei deinem High School Year die wunderschönen Städte, großartigen Strände, berühmten Musikkonzerte oder die atemberaubende Natur während deiner Ferienzeit anzusehen.

High School Kanada Irland High School Jahr in Kanada und Irland: Hier findest du Internate (Boarding Schools), öffentliche und private High Schools in allen Regionen Kanadas und Irlands. Die Unterbringung erfolgt bei Gastfamilien (Homestay/Host Family) oder auf dem Campus (Boarding School). Dazu Kommentare und Berichte von Schülern, wie sie ihr High School Jahr erlebt haben. In einigen Städten und Regionen in Kanada gibt es Specials für einen Aufenthalt an einer öffentlichen High School: Montreal (Quebec) I Ottawa (Ontario) I Stratford/Simcoe (Ontario) I Fredericton/Moncton (New Brunswick).

Möglichkeiten der Finanzierung - Wie du ein Stipendium für einen Schulbesuch im Ausland erhalten kannst!

> Unter bestimmten Bedingungen kann ein Schulbesuch im Ausland mit einem Auslands-BAföG unterstützt werden. Auslands-BAföG ist ein monatlicher Zuschuss, der nicht zurückgezahlt werden muss. Für ein High School Jahr beträgt der monatliche Bedarfssatz für den Lebensunterhalt 383€. Schulgebühren werden nicht erstattet. Für Reisekosten wird je Hin- und Rückreise pauschal 500€ bewilligt. Innerhalb eines High School Jahres werden für Schüler Reisekostenzuschläge für zwei Hin- und Rückreisen geleistet. Zuschläge sind für gesondert nachgewiesene Kosten der Unterkunft erhältlich.

> Auch für das Schuljahr 2009-2010 schreibt der Deutsche Fachverband High School e.V. (DFH) erneut 12 Vollstipendien für ein Gastschuljahr in den USA aus. Wert je Stipendium: ca. 6.500€.


> Parlamentarisches Patenschaftsprogramm (PPP): Ist ein Stipendienprogramm, dass vom Amerikanischen Congress und dem Deutschen Bundestag ins Leben gerufen wurde. Es handelt sich bei den Stipendien um Vollstipendien für einen einjährigen Schulbesuch mit Familienaufenthalt in den USA und richtet sich an Schüler zwischen 15 und 17 Jahren (bei der Ausreise).

> Deutsches YOUTH FOR UNDERSTANDING Komitee e.V. (YFU) - Chancen für alle! Die persönliche Qualifikation der Jugendlichen, nicht die finanzielle Situation ihrer Familien, entscheidet über die Aufnahme in die Programme. Das ist bei YFU ein wichtiger Grundsatz. Damit möglichst viele Jugendliche die Chance bekommen, als Austauschschüler für ein Jahr im Ausland zu leben, wird ein wesentlichen Teil der Gelder für Stipendien eingesetzt. Diese Stipendien werden ausschließlich an YFU-Programmteilnehmer vergeben.

> AFS (American Field Service) Interkulturelle Begegnungen e.V. stellt für seine Austauschschüler zahlreiche Stipendien zur Verfügung. Die meisten dieser Stipendien sind Teilstipendien. Mehr als 30% aller AFS-Schüler erhalten jedes Jahr ein Stipendium. AFS ist die größte und älteste Jugendaustauschorganisation weltweit. AFS ist gemeinnützig, arbeitet nicht kommerziell und auf ehrenamtlicher Basis. AFS Deutschland bietet Schüleraustausch, Gastfamilienprogramme und Freiwilligendienste in über 40 Ländern an. So will AFS Toleranz und Völkerverständigung fördern.

Weitere Organisationen, die ein Teil- oder Vollstipendium zur Finanzierung für ein Austauschjahr-Schüleraustausch vergeben:

> TravelWorks fördert besonders gute und engagierte Schüler, deren häusliche finanzielle Situation eine Teilnahme an internationalen High School-Programmen nicht zulassen würde, mit einem High School Stipendium.

> EF - High School Year - Teil- und Vollstipendium für USA

> ISKA - vergibt Teilstipendien an Schüler, die ein ganzes Schuljahr in den USA verbringen möchten. Voraussetzung ist ein Notendurchschnitt im letzten Versetzungszeugnis von mindestens 2,0 (Englischnote mindestens „gut”).

> ASSIST - eine gemeinnützige Organisation, die ausschließlich Stipendien für den Schüleraustausch an amerikanischen Privatschulen vergibt!

> GASS - Stipendien für 16-17Jährige für Schulaufenthalte in Australien und Neuseeland. Voraussetzung ist, dass die Familie des deutschen Austausschülers im Gegenzug einen australischen Gastschüler aufnimmt.

> iST - vergibt teilweise Teilstipendien für High School-Programme in den USA. Voraussetzung ist ein Aufenthalt von 5-10 Monaten, ein Notendurchschnitt von mindestens 2 und ein Antrag, aus dem hervorgeht, dass man nicht über die finanziellen Mittel zur Programmteilnahme verfügt.

BUCH-TIPP: Handbuch Fernweh. Der Ratgeber zum Schüleraustausch von Thomas Terbeck. Hier findest du alle Infos, die du für die Organisation und Durchführung eines erfolgreichen Schüleraustausches weltweit benötigst. Folgende Themen werden behandelt:
Teilnahmevoraussetzungen, Wahl des geeigneten Gastlandes weltweit, vertragliche Feinheiten, Qualitätsmerkmale von guten Austauschorganisationen, Bewerbungsverfahren, Gastfamilie, Gastfamilienwechsel, Schule, Freundschaften aufbauen, Kulturschock, Heimweh, Schüleraustausch und Eltern, die Rückkehr in die fremde Heimat, das neue Reisegesetz, staatliche Austauschprogramme, Versetzungsrichtlinien, Förderung nach dem BAföG, Finanzierungsmöglichkeiten, Stipendienmöglichkeiten, Privatschulaufenthalte, Adressen und Links zu Botschaften und Fremdenverkehrsämtern sowie zu Anbietern in Österreich und der Schweiz, Literaturtipps u.v.m. Sehr gut: Übersichtliche Preis-Leistungs-Tabellen von High School-Programmen für 18 Gastländer.

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